Oh, MINGUS Go!

Charles Mingus selbst sagte von sich, dass seine Virtuositรคt am Bass das Ergebnis harter Arbeit gewesen sei, sein Talent fรผr Komposition jedoch von Gott kรคme.


Dank eines diabolischen Einfalls und teuflischen Plans Marcel Reginattos wiederum, formierte sich im Herbst 2023 ein Quintett, das dem Werk von Mingus Tribut zollen mรถchte. Da es sich bei der besagten Kollaboration um einen Ableger des Sun-Ra-Hommage-Ensembles โ€œSound of Joyโ€ handelt, kann als Garantie fรผr groรŸe Bereitschaft und respektvolles Vorgehen bei retrospektiver Verbeugung vor Namen bedeutender Jazzmusiker gelten.


Und so haben die fรผnf Musiker das Repertoire Mingusยด gefiltert und interpretieren neben bekannten Stรผcke wie โ€žGoodbye, Porkpie Hatโ€œ und โ€žFable of Faubusโ€œ, auch Songs, die nicht oft live zu hรถren sind, jedoch ebenso wie Mingusยด gesamte Musik als bedeutender Einfluss in der Entwicklung des modernen Jazz zu verstehen sind.

Dass Musik und insbesondere der Jazz oft generationsรผbergreifende Anzeichen aufweist, zeigt die Personalzusammensetzung von โ€œOH, MINGUS GO!โ€ eindeutig. Gegenรผber den erfahrenen Blรคsern Marcel Reginatto, Reinhard Schiel und dem Bassisten Heinrich Rรถmisch stehen auf der drangvollen, jungen Seite der Gitarrist Friedrich Kuhn und Maximilian Schneider am Schlagzeug.


Marcel Reginatto โ€“ Baritonsaxophon, Bassklarinette, Flรถte
Reinhard Schiel โ€“ Altsaxophon, Sopransaxophon
Friedrich Kuhn โ€“ Gitarre
Heinrich Rรถmisch โ€“ Kontrabass
Maximilian Schneider โ€“ Schlagzeug